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Projektdokumentation

Mai 14, 2008

Beim ersten Treffen beider Schulklassen im Architekturzentrum Wien lernten wir uns zuallererst gegenseitig kennen. Anschließend wurde uns das Projekt „museum online“ mit Hilfe der Homepage „museum online“ vorgestellt und uns erläutert, dass es unsere Aufgabe sein wird, das Werk Otto Wagners zu erforschen – nach dem Motto: Auf den Spuren von Otto Wagner. Anhand der Dauerausstellung „a_schau. Architektur im 20. und 21. Jahrhundert“ wurde uns SchülerInnen dann erstmals die Stadtvision und die Stadterweiterungspläne Otto Wagners näher gebracht.

Darauf hin wurden die Themen eingeteilt: Die SchülerInnen des Oberstufenrealgymnasium Hegelgasse 14 unter der Leitung des Architekturvermittlers Itai Margula analysierten die Postsparkasse. Die SchülerInnen des Gymnasiums Franklinstraße 26 unter der Leitung der Architekturvermittlerin Anne Wübben erforschten die Stadtbahn.

Ab Mitte März verbrachten die SchülerInnen ihren zweistündigen Unterricht mit der/dem jeweiligen ArchitekturvermittlerIn und dem Werk Otto Wagners. Nach dem gemeinsamen Erstbesuch im Az W und dem Kennenlernen der SchülerInnen wurde in der darauf folgenden Woche von der einen Klasse die Postsparkasse und von der anderen Klasse die Stadtbahn besucht, um die jeweilige Architektur vor Ort kennen zu lernen und erleben zu können.

In der darauf folgenden Woche wurden wir SchülerInnen mit dem Thema „Neue Medien“ und „Blogs“ vertraut gemacht (wobei sich sehr viele damit ja schon sehr gut auskennen) und Überlegungen angestellt, welches grafische Erscheinungsbild passend sein könnte.

Der erste Besuch in der Postsparkasse war sehr spannend, da wir nicht nur Zugang zu den für die Allgemeinheit offenen Räumen erhielten, sondern darüber hinaus sogar den Tresorraum inspizieren durften. Der Haustechniker führte uns fast durch das ganze Haus. In der anschließenden Diskussion, in der es um die Frage ging, wie wir unsere Arbeit Themen mäßig am besten unterteilen, wurde uns bald klar, dass unbedingt ein „heutiger“ Blick auf die Postsparkasse notwendig sein wird. Und da wir vor kurzem die Ausstellung von Coop Himmelb(l)au gesehen hatten, benannten wir dieses Kapitel mit „Coop Himmelb(l)au baut um“.

Auch der Besuch der Stadtbahn war – obwohl wir sie alle kennen – dieses Mal anders. Wir erlebten sie mit dem architektonischen Auge. Zurück in der Schule entwickelte sich die Debatte in Richtung Zukunft der Stadtbahn, sodass wir beschlossen, einen Unterpunkt mit „Utopie – Gürtel 2050“ zu benennen.

Dann kam der arbeitsreiche Teil: Neben dem theoretischen Input musste auch praktisch gearbeitet werden, um die Website möglichst der Zielgruppe „SchülerInnen“ entsprechend zu entwerfen. Neben dem Anfertigen von vor Ort Architekturskizzen wurden wir auch damit beauftragt, Fotos und Videos zu machen.

Weiters wurden wir beim Entwerfen eines Comics mit dem Programm Photoshop vertraut gemacht. In unserem Comic geht es um eine Diebin, die versucht das Werk „Baukunst unserer Zeit“ aus dem Tresorraum der P.S.K. zu stehlen, um dann das perfekte architektonische Gebäude zu entwerfen. Obwohl es eine sehr langwierige und aufwendige Arbeit war, hat es uns trotzdem sehr viel Spaß gemacht uns mit dem Architekten Otto Wagner und seiner Baukunst zu beschäftigen.